Donnerstag, 31. Dezember 2009

weibliches idealbildnis


wollte mal wieder meine alte heimat besuchen und mich kulturell weiterbilden. kann ja nur nützen. anlass war die vielgepriesene botticelli-ausstellung im städelmuseum. leider hatten noch gefühlt fünftausend andere leute die gleiche idee. will heißen, die schlange vorm ticket-häuschen war elend lang!!

hab mir dann erstmal die zeit in der city vertrieben und eine freundin aus frankfurter tagen bei cremant und häppchen im riz getroffen...bis ich am abend den zweiten anlauf wagte. und siehe da, die lange schlange hatte sich verkürzt :) leider wars drinnen dann doch wieder brechend voll. hätte die bilder gerne in ruhe und alleine auf mich wirken lassen...

mit veronica ferres am ohr versuchte ich mich von bild zu bild vorzukämpfen...echt anstrengend...aber auch extrem interessant. denkt man doch perspektive und portrait waren schon seit anbeginn der kunst(geschichte) gang&gäbe. weit gefehlt! außerdem erfährt der geneigte zuhörer des audioguides, dass verheiratete frauen im florenz der renaissance ausschließlich eine kette und zwei broschen als schmuck besitzten durften. und das auch nur bis zu drei jahren nach der hochzeit! da kann frau froh sein, dass heutzutage mehr klunker&klimbim erlaubt sind ;)


die venus ohne muschel vor schwarzem hintergrund.
mehr infos und bildnachweis unter: www.staedelmuseum.de

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